Zeit startet neues Eltern-Magazin

Beitrag vom 4 Juni 2010

Der Verlag der Wochenzeitung “Die Zeit” bringt im Herbst ein neues Magazin heraus. Das bestätigte eine Verlagssprecherin gegenüber dem Hamburger Medienmagazin “new business”. Am 28. September erscheine erstmals der “Zeit Schulführer”, der Eltern bei der Wahl der Schule für ihre Kinder berät.


Quelle: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Bereits in der Vergangenheit hat “Die Zeit” erfolgreiche Spezialmagazine aufgelegt, etwa “Zeit Studienführer” oder “Zeit Reisen”

Das Magazin soll daneben auch Fragen zu Nachhilfe, Internatsaufenthalten und zur Einschätzung von Begabungen eines Kindes beantworten. Interviews mit Bildungsexperten und Porträts ausgewählter Schulen ergänzen das Angebot der neuen Publikation. Der “Zeit Schulführer” hat einen Umfang 132 Seiten und kostet am Kiosk 6,95 Euro. Die Startauflage beträgt 90.000 Exemplare, eine weitere Ausgabe des Magazins ist für 2011 geplant.

Pares Nuri @ 05:00
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Gericht stoppt Axel Springer AGB

Beitrag vom 24 Mai 2010

Das Kammergericht Berlin hat Ende März nach Angaben des Deutschen Journalistenverbands (DJV) der Axel Springer AG untersagt, einzelne Passagen ihrer AGB für freie Journalistinnen und Journalisten des Verlags zu nutzen (Az. 5 U 90/07). Die Entscheidung fiel im Wege der einstweiligen Verfügung und zugleich durch ein Hauptsacheurteil.


Quelle: Pixelio/Thorben Wengert
DJV und dju in ver.di hatten gemeinsam die Honorarbedingungen von Springer angefochten, die der Verlag Anfang 2007 eingeführt hat

Für unzulässig habe das Kammergericht vor allem erklärt, dass die Nutzung auch durch Dritte erfolgen könne oder die Nutzungsrechte der Urheber auch ohne Zustimmung weiter übertragen werden könnten. Auch die Regelung, dass bei einer werblichen Nutzung der Beiträge eine Vergütung gesondert vereinbart werden kann, aber nicht muss, dürfe der Verlag nicht weiter nutzen. Gleiches gelte für den Passus, dass bei fehlender Urhebernennung keine gesonderten Ansprüche des Journalisten entstehen.

Auch die genutzte Abschlagstaffel bei mehreren Fotos aus einer Produktion wurde nach Angaben des DJV gekippt, genauso wie die Bestimmung zu Ausfallhonoraren, wenn ein Beitrag nicht zum vereinbarten Zeitpunkt abgedruckt wurde.

Pares Nuri @ 06:00
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ARD Aktuell bleibt online getrennt

Beitrag vom 14 Mai 2010

ARD-aktuell hat offenbar den Plan verworfen, TV- und Onlineredakteure in einem gemeinsamen Newsroom unterzubringen. Nach Informationen des Internetportals Meedia.de wurde ein entsprechender Test vor Ablauf der vierwöchigen Versuchsphase abgebrochen.

Geklappt habe dagegen die Integration der “Tagesschau”-Teams mit ihren Kollegen von EinsExtra. Tagesschau und EinsExtra Aktuell würden sich künftig einen einzigen Newsroom teilen, beide Chefs vom Dienst zudem direkt nebeneinander sitzen. EinsExtra verlasse damit endgültig seine Aufbauphase und gehe in den Regelbetrieb.


Quelle: NDR/Gita Mundry
Die Redaktion von ARD Aktuell sei zu laut, weil die Mitarbeiter in ihrem eigenen Newsroom schon mal rasch über Tische hinweg per Zuruf kommunizierten

Gescheitert sei laut Meedia.de der Plan, die Online-Redakteure von ARD Aktuell in die TV-Redaktion zu integrieren. Beteiligte hätten gesagt, beide Kulturen passten nicht zueinander. Obwohl die Redakteure in der vierwöchigen Testphase mehrere Anordnungen ausprobierten, bekamen sie zudem das Problem “Lautstärke” nicht in den Griff. Inzwischen seien die Onliner wieder in ihre eigenen Räume gezogen, bevor die Testphase offiziell auslief.

Pares Nuri @ 05:00
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Zukunft der Apps: Ortbezogene Dienste

Beitrag vom 4 Mai 2010

Der “eco” ist der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland und veröffentlichte zum Mobile World Congress 2010 eine Expertenumfrage zu mobilen Applikationen. Diese würden demnach zukünftig hauptsächlich für Networking und standortbezogene Dienste genutzt und könnten stärker durch Werbung finanziert werden als bisher.


Quelle: Pixelio/Kigoo Images
Wie heute werden wohl auch in den kommenden Jahren die meisten Applikationen auf den Portalen der Endgerätehersteller heruntergeladen. Anbieter müssten dabei jedoch darauf achten, dass diese im Internet auch gut gefunden werden können

Rund 46 Prozent der Befragten meinen, dass Spiele derzeit die am meisten genutzten Applikationen seien, gefolgt von Informationen (42 Prozent). Auf dem letzten Platz landeten standortbezogene Dienste (Location Based Services) mit rund 15 Prozent. Ganz anders sieht es wohl in der Zukunft aus: Für 2012 erwarten die Experten, dass Applikationen für soziale Netzwerke wie etwa Facebook, XING und MeinVZ am meisten genutzt werden (69 Prozent), gefolgt von Location Based Services mit rund 54 Prozent. Spiele liegen dann erst auf Platz 3 (42 Prozent).

Pares Nuri @ 06:00
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GEMA: Verwendung von Musik für Werbung

Beitrag vom 23 April 2010

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die GEMA über die “Regelung der Rechtewahrnehmung für die Verwendung von Musikwerken zu Werbezwecken” getagt, um in diesem Bereich für Rechtssicherheit zu sorgen. In einer Neufassung des Berechtigungsvertrags wurde festgelegt, inwieweit die Rechte im Werbebereich durch den Berechtigten einerseits und die GEMA andererseits wahrgenommen werden.


Quelle: GEMA
Auf der Mitgliederversammlung im März wurde der Vertrag geändert, durch den Urheber ohne Genehmigung der GEMA nicht mehr über ihre Nutzungsrechte verfügen können

Im Berechtigungsvertrag – auch Wahrnehmungsvertrag genannt – übertragen Komponisten, Textdichter und Musikverleger der GEMA die ausschließlichen Nutzungsrechte, Einwilligungsrechte und Vergütungsansprüche und erteilen ihr den Auftrag zur treuhänderischen Wahrnehmung dieser Rechte.

Die Mitglieder haben sich nach Angaben der GEMA nahezu einstimmig in allen drei Berufsgruppen darauf geeinigt, dass hinsichtlich der Verwendung von Musikwerken zu Werbezwecken eine separate Rechtewahrnehmung durch den Berechtigten einerseits und die GEMA andererseits erfolgen soll.

Pares Nuri @ 05:00
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Studie zur Wirkung von Product Placement

Beitrag vom 12 April 2010

Seit dem 1. April 2010 ist Product Placement auch in Deutschland legal, zu den bereits vorhandenen Special Ads kommt somit eine neue Werbeform hinzu. Mit Blick auf die erwartete Liberalisierung des Werberechts hat das Institut Mediascore im Auftrag der IP Deutschland zwei Wirkungsstudien zum Thema Product Placement durchgeführt.


Quelle: Pixelio/Rolf van Melis
In der Befragung bewerteten 37 Prozent der Zuschauer die Einbindung von Product Placement als positiv, 55 Prozent standen ihr neutral gegenüber

Ziel war ein systematischer Vergleich des Wirkpotenzials von Product Placement, klassischer Werbung und der Kombination beider Werbeformen. Kernergebnis der Studie ist: Product Placement stört das Format-Erleben nicht, es zeigten sich nach Angaben des Werbevermarkters weder Brüche noch Reaktanzen, wenn ein Markenprodukt gezeigt wurde.

Gute Effekte seien allerdings nur zu erzielen, wenn die Marken gut in das Sendungsgeschehen integriert sind und nicht aufdringlich wirken. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Zuschauerakzeptanz in Reaktanz umschlägt.

Pares Nuri @ 06:00
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ARD und ZDF bald wieder werbefrei?

Beitrag vom 2 April 2010

Der rheinlandpfälzische Ministerpräsident und Vorsitzende der Rundfunkkommission, Kurt Beck, will das öffentlich-rechtliche Fernsehen nach und nach wieder werbefrei gestalten. Dazu hat der SPD-Politiker einen neuen Fahrplan vorgelegt, wie der Branchendienst “Kontakter” berichtete. Sponsoring nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen sollen ab 2013 aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen verbannt werden. Darüber herrsche in den Ländern Konsens, die in der Rundfunkkommission vertreten sind und am neuen Rundfunkstaatsvertrag arbeiten.


Quelle: WDR – Fulvio Zanettini, Herby Sachs
Bei großen Sportveranstaltungen soll Sponsoring weiter erlaubt sein. Danach könne die Werbung laut Beck in zwei Stufen komplett aus dem Ersten und dem Zweiten verbannt werden

Eine Halbierung der Werbezeiten könne 2015 mit dem Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF zur nächsten Finanzierungsrunde bei ARD und ZDF anstehen. Die komplette Abschaffung der Werbung stünde 2017 mit der übernächsten Gebührenperiode an. Im Gegenzug sollen die Fernsehgebühren angehoben werden, die kritsche Grenze von 20 Euro pro Monat aber nicht überschritten werden.

Gegen einen werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es indes bereits Widerstand. Joachim Schütz, Sprecher der Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM), plädiert dagegen weiter für Werbung und Sponsoring bei ARD und ZDF. Schließlich fänden die Unternehmen in deren qualitativen Umfeldern hochwertige Zielgruppen.

Pares Nuri @ 05:00
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Bildungsmedienpreis für WDR und SWR

Beitrag vom 31 März 2010

Die Internetangebote “Planet Schule” und “Klangkiste” sind auf der Bildungsmesse didacta mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis “digita 2010″ ausgezeichnet worden. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungswirtschaft im deutschsprachigen Raum.


Quelle: Südwestrundfunk/Westdeutscher Rundfunk (Screenshot)
Der “digita”-Preis wird seit 1995 jährlich von der Stiftung Lesen, der Zeitschrift “bild der wissenschaft” und dem Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) verliehen

“Planet Schule”, die gemeinsame Internetplattform von WDR und SWR, diene neben der fachlichen Kompetenzentwicklung auch der Stärkung der Medienkompetenz bei Schülern und Lehrern. Die WDR “Klangkiste” stellt Kindern spielerisch und multimedial die vier Klangkörper WDR Sinfonieorchester, WDR Rundfunkorchester, WDR Big Band und WDR Rundfunkchor vor. Laut Jury sei sie didaktisch und ästhetisch hervorragend auf das junge Publikum eingestellt.

Weitere Informationen:
www.schlauer.wdr.de

Pares Nuri @ 06:00
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