7 digitale Marketing Trends 2015

Montag 14 April 2014

Neue Endgeräte eröffnen neue Nutzungsszenarien, Legal Big Data verschiebt den Fokus zur rechtssicheren Datennutzung, erfolgreiches Dialogmarketing integriert mehr und mehr IT-Prozesse. Die Liste an Trends im Digital Marketing ist lang. Wenn es nach dem Beratungs- und Technologieanbieter artegic AG geht, werden sich folgende sieben Trends bis 2015 am stärksten entwickeln.

Marketing
Quelle: Cristine Lietz / pixelio.de

Trend 1: Service ist das neue Marketing – der Kunde bestimmt: Kunden und Verbraucher haben mehr Informations- und Entscheidungsmöglichkeiten als je zuvor. Und nicht erst seit Social Media wissen sie es zu nutzen. Dies führt zu steigenden, komplexeren Ansprüchen gegenüber Anbietern im Markt; der Wettbewerb im Anbietermarkt verschärft sich dadurch.

Trend 2: Marketing Engineering – kein Marketing mehr ohne IT: Die Bedeutung von IT-gestütztem Marketing steigt. Konkrete Einsatzzwecke für IT im Marketing sind beispielsweise die Automatisierung von geschäftsfeldübergreifenden Marketing Prozessen (end2end), die Organisation und Verarbeitung von (unstrukturierten) Kundendaten (Big Data) für CRM-Zwecke oder die Senkung operativer Aufwände durch IT-gesteuerte Workflows.

Trend 3: Superpersonalisierung – authentische Kommunikation gefragt: Auch die Nutzeransprüche an die kundenindividuelle Unternehmenskommunikation steigen weiter. Nutzer erwarten eine persönliche und individuelle Ansprache, mit für sie relevanten Inhalten, zum richtigen Zeitpunkt, über den richtigen Kanal.

Trend 4: Multi-Display Strategien – Mobile and Beyond: 60,1 Prozent der deutschen Handelsunternehmen glauben, dass Mobile Shopping mittelfristig die Regel sein wird. Fast ebenso viele prognostizieren, dass im gleichen Zug Händler ohne mobilfähigen Shop künftig Kunden verlieren werden, so das Ergebnis der artegic Studie Online Dialogmarketing im Retail 2016. Mobile ist nicht mehr länger nur ein Trend. 62 Prozent Tabletnutzer und 51 Prozent Smartphonenutzer haben bereits mind. einmal online eingekauft (Quelle: Bitkom 2013).

Trend 5: Datennutzungsmanagement – von Big Data zu Legal Big Data: Laut der Studie Online Dialogmarketing im Retail 2016 nutzen rund 40 Prozent der Handelsunternehmen erst weniger als die Hälfte ihrer verfügbaren Kundendaten für Direktmarketingzwecke. Dieses Ergebnis dokumentiert ein Dilemma, welches sich in nicht- oder ineffizient genutzten Potentialen manifestiert, vor dem viele datengetriebene Unternehmen noch stehen.

Trend 6: Digitale Customer Journey – E-Mail wird roter Faden: E-Mail Marketing hat sich in der Vergangenheit immer wieder als äußerst wandlungsfähiges Instrument erwiesen. Neue technische Aspekte und Trends wurden vom E-Mail Marketing antizipiert und integriert. Social Media und Mobile beispielsweise haben die Nutzung von E-Mail nicht beeinträchtigt, sondern sie im Gegenteil deutlich befördert. So ist E-Mail heute der wichtigste Kanal zur mobilen Zielgruppe.

Trend 7: Wirtschaftlichkeitsanalyse – übergreifende Zusammenhänge bestimmen: Kosten- und Ergebnisdruck im Marketing steigen und damit die Notwendigkeit transparenter Darstellung wirtschaftlicher Wirkungszusammenhänge/Ergebnisse von Marketingmaßnahmen. Dies bedeutet für jede Maßnahme und insbesondere für das Online Dialogmarketing, seine Wirtschaftlichkeit in integrierten Wirkungsketten unter Beweis zu stellen. Konkret: Jede Maßnahme muss belegen, wie sie zu den übergreifenden Zielen des Marketings beiträgt.

Weitere Informationen
www.artegic.de/marketing-trends


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