Digital immer wichtiger für Verlage und TV

Sonntag 24 November 2013

Die Bedeutung des digitalen Geschäfts für deutsche Verlage und TV-Sender hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen, so das Ergebnis einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft OC&C Strategy Consultants, die zum sechsten Mal durchgeführt wurde.

Der Fokus liegt dabei auf Investitionen und Beteiligungen jenseits der Kernmarken in Print und TV. Im Jahr 2013 ist die Anzahl an nicht-markenbezogenen Online-Beteiligungen von klassischen Medienunternehmen mit 25 Beteiligungen um 7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen und hat mit 376 Beteiligungen einen Höchststand erreicht.

OCC Axel Springer
Quelle: OC&C Strategy Consultants GmbH
Der Anteil des Digital-Geschäfts am Gesamt-EBITDA lag bei Axel Springer in 2008 noch unter 5 Prozent, in 2011 bei 27 Prozent

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ist mit 39 Transaktionen (14 Zugänge und 25 Abgänge) wie in den Vorjahren besonders aktiv. Auch der Beitrag der digitalen Aktivitäten zum Unternehmensergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Dies gilt insbesondere für Hubert Burda und Axel Springer, die fast 50 Prozent bzw. 40 Prozent ihres Gesamtumsatzes im digitalen Bereich verdienen und damit auch international einen Spitzenwert erzielen.

Den größten Zuwachs im Portfolio verzeichnet ProSiebenSat.1. Mit dem Condé Nast Verlag ist mit den ersten Beteiligungen ein weiterer traditioneller Verlag in das digitale Geschäft eingestiegen.


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