Jugendschutz: KJM im Dialog mit Facebook

Donnerstag 29 November 2012

Die zunehmende Kommunikation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der virtuellen Welt ruft die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) auf den Plan: Die Behörde hat im Oktober zwei Repräsentanten von Facebook Deutschland zum Dialog nach München eingeladen, zu Gast waren Dr. Gunnar Bender, Director Policy, und Eva Maria Kirschsieper, Manager Public Policy.


Quelle: Alexander Klaus/pixelio.de
KJM und Facebook wollen eine gemeinsame Wertediskussion führen und auf Medienkompetenz auf der einen und Jugendschutz auf der anderen Seite setzen

Aus Sicht der KJM gibt es Optimierungsbedarf: Facebook als ausländisches Unternehmen unterliege nicht den Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Die KJM formulierte einige praxisnahe Anregungen zur Verbesserung des Jugendschutzes. Deutsche Anbieter seien beispielsweise verpflichtet, einen Jugendschutzbeauftragten zu haben. Eine entsprechende Vorschrift für ausländische Anbieter gebe es dagegen nicht. Mehr Sicherheit könne ein Jugendschutz-Kodex geben, der gemeinsam erarbeitet werden könne. Vorbild soll der Verhaltenskodex für Betreiber von Social Communities bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter (FSM) sein.

Weitere Informationen
Verhaltenskodex der FSM


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