Unternehmen betreiben wenig Webmonitoring

Donnerstag 26 Januar 2012

Während Social Media immer mehr zum selbstverständlichen PR-Tool werden, ist das Thema Webmonitoring in Unternehmen und PR-Agenturen offenbar noch unterrepräsentiert. Das ergab eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor im Rahmen des letzten PR-Trendmonitors aus dem vergangenen Jahr bei 2.570 Fach- und Führungskräften aus Kommunikationsagenturen und Pressestellen verschiedener Unternehmen.


Quelle: news aktuell/Faktenkontor
Grundsätzlich ist das Interesse an Webmonitoring geweckt: Weit mehr als jede dritte Pressestelle beobachtet das Internet täglich (37 Prozent), jedes vierte Unternehmen wirft mithilfe seiner Agentur jeden Tag ein Auge darauf (24 Prozent)

Mehr als jede fünfte Pressestelle gibt derzeit an, komplett auf ein Monitoring im Internet zu verzichten (22 Prozent). Rund jeder sechste Pressesprecher sichtet nur einmal monatlich seine Web-Clippings (16 Prozent). Dabei stößt das Thema vermehrt bei kleineren Firmen, Verwaltungen und Verbänden auf Ablehnung. Knapp ein Drittel verzichtet komplett darauf.

Zu den Gründen für ein Monitoring gibt jede dritte Pressestelle an, diese im Zusammenhang mit Krisen-PR zu nutzen (34 Prozent). Ebenso viele sichten das World Wide Web, um den Wettbewerb im Auge zu behalten. Auf den weiteren Plätzen folgen Trend- und Innovationsmanagement, Kampagnen-Management und bei einem Viertel der Befragten Social Media Optimierung.

Das Werkzeug der Wahl ist dabei immer noch „Google-Alert“, wenn es darum geht, Inhalte im Netz zu finden. Doch gewinnen professionelle, kostenpflichtige Webmonitoring-Services an Fahrt. Knapp die Hälfte aller Agenturen und 40 Prozent der Pressestellen setzen inzwischen auch auf kostenpflichtige Angebote.

Weitere Informationen
http://www.slideshare.net/newsaktuell/webmonitoring-in-der-pr


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