Social Media Guidelines ausgewertet

Montag 17 Oktober 2011

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich inzwischen, ihren Mitarbeitern klare Regeln zur Kommunikation im Internet und dort vor allem in sozialen Netzwerken an die Hand zu geben. Immerhin ist es mit dem Internet für alle auf Anhieb möglich geworden, öffentlich zu kommunizieren. Dazu gehört Privates, aber eben auch Berufliches. Die Kommunikation in Bezug auf das Arbeitsumfeld möchten Unternehmen regeln, wobei sich die entsprechenden Guidelines in Format, Formulierung und Umfang stark unterscheiden.


Quelle: obs/AUSSCHNITT Medienbeobachtung
Auf der Basis klassischer Inhaltsanalyse hat die Ausschnitt Medienbeobachtung 55 öffentlich zugängliche Guidelines untersucht

Die Mehrheit der nun von Ausschnitt untersuchten Social Media-Guidelines wurde von weltweit tätigen Konzernen veröffentlicht. Etwa die Hälfte von ihnen stammt aus Industrie, Handel und der IT-Branche. Unternehmen wünschen sich demnach Angestellte, die „ehrlich“, „authentisch“, „respektvoll“, „höflich“ und „transparent“ auftreten. Häufig fordern Firmen zudem ihre Mitarbeiter dazu auf, ihren „gesunden Menschenverstand“ einzusetzen. Ein Drittel aller Arbeitgeber droht bei Nichtbeachtung der Social Media-Guidelines mit Konsequenzen. Diese können von der Löschung der Beiträge bis hin zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses reichen. Zwei Drittel der Unternehmen wünschen keine öffentlichen Kommentare zu ihren Social Media-Guidelines.

Weitere Informationen:
Untersuchung Social Media Guidelines:
www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines

Analysebasis: 55 öffentlich verfügbare Social Media-Guidelines (36 deutschsprachige, 19 ausgewählte englischsprachige). Die Stichprobe ist nicht repräsentativ. Die Ergebnisse sind als Tendenzen zu verstehen.


Switch to mobile version