Google kritisiert Adsense Klickpreisdetektor

Mittwoch 28 September 2011

Ein Online-Projekt hat bei Google vor einiger Zeit für viel Aufsehen gesorgt: Einem deutschen Entwickler ist offenbar gelungen, die „geheime“ Preispolitik von Adsense zu durchleuchten. In einem neuen Tool lagen nach 10 Monaten Entwicklung die Werbeerlöse für 10 Millionen Internetseiten offen bei einer geschätzten Genauigkeit von +/- 7 Prozent. Das behauptet zumindest der Klickpreisdetektor. Nach Angaben des Projektleiters sei es nun besser nachvollziehbar, an wen Google im Jahr 2010 die geschätzten 650 Millionen Euro ausschüttete.


Quelle: Alexander Klaus/Pixelio
Unmittelbar nach dem Start reagierte der Internetkonzern mit einer offiziellen Stellungnahme. Google kritisiert, dass die Preisfestsetzung aufgrund verschiedener Einflussfaktoren einer Fluktuation unterläge und daher kaum durch Externe zu ermitteln sei

In der direkten Wahrnehmung ist Google eine Suchmaschine. Das dahinter stehende Geschäftsmodell basiert aber laut Klickpreisdetektor auch auf der Vermittlung von Onlinewerbung. Ein Großteil davon werde jedoch nicht auf den Google-Seiten eingeblendet, sondern auf Webseiten, die am Google „Adsense“-Programm teilnehmen. Dabei wird automatisiert Werbung auf der teilnehmenden Website passend zur Thematik eingeblendet. Der Betreiber der Seite verdient immer dann, wenn ein Besucher auf eine der Werbeeinblendungen klickt. Die Preisspanne reicht dabei meist von 3 Cent bis etwa 2 Euro pro Klick.

Das Geheimnis, welche Werbung wieviel Geld pro Klick abwirft, hütet Google offenbar aus Angst vor Manipulationsversuchen streng. Lediglich die Gesamtsumme der erzielten Umsätze gibt Google preis. Hier setzt der Klickpreisgenerator an: Nach Eingabe der Internetadresse analysiert und schätzt er unter anderem den Werbeklickpreis.

Weitere Informationen
www.klickpreisdetektor.de


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