Journalisten: Paid Content ja, Apps nein

Mittwoch 9 März 2011

Knapp zwei Drittel aller Journalisten bezweifeln, dass Apps für iPhone, iPad und andere Tablet-PCs die Umsatzverluste im Printgeschäft ausgleichen können. Nach einer Umfrage von news aktuell und Faktenkontor ist dagegen Paid Content immer noch im Gespräch: Für die einen haben Bezahlinhalte im Netz ihre besten Zeiten noch vor sich, für die anderen wird es immer ein Nischenprodukt bleiben.

Problematisch sei nach Ansicht der Journalisten hingegen der Abbau fester Redakteure in den Redaktionen, der Journalismus heute durchlässiger für PR mache. Knapp 700 Journalisten haben an der Untersuchung teilgenommen.


Quelle: Deutsche Presse Agentur
Bedenkenträger im Hinblick auf Apps sind vor allem Redakteure aus Zeitschriftenredaktionen sowie dem Online- und Multimedia-Bereich

Fast drei Viertel der Journalisten bemängeln selbst, dass der Tiefgang der Berichterstattung abnehme (73 Prozent), die journalistische Qualität sinke (70 Prozent) und feste Redakteure am Ende Mehrarbeit durch die Freisetzung leisten müssen (65 Prozent). Dass die Kostenreduzierung Mittel für wichtige Innovationen freisetze, hielten 73 Prozent der Befragten für eine leere Versprechung.

Weitere Informationen
Berichtsband bei Slideshare
http://slidesha.re/TM122010


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