Verlage glauben an Apps und Kundenbindung

Mittwoch 26 Januar 2011

Eine Studie zu den Trends im Zeitungsmarkt hat den gestiegenen Stellenwert des Vertriebs für Verlagshäuser bestätigt: Weit mehr als 90 Prozent der befragten Führungskräfte deutscher Tageszeitungsverlage sehen die Notwendigkeit, jüngere Zielgruppen mit Apps oder anderen eigenständigen Angeboten für mobile Endgeräte anzusprechen. Zudem wollen fast alle Verlage die Kundenbindung für bestehende Abonnenten verstärken. Dies sind Kernergebnisse einer Studie, die vom Unternehmen ConCept Card in Auftrag gegeben wurde.


Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Apple
Nur ein Viertel der Verlage geht davon aus, dass in zehn Jahren mobile Endgeräte wie beispielsweise das iPad mehr Leser erreichen als gedruckte Produkte. Die Studie entstand im Herbst 2010 im Bereich Medienmanagement an der Hochschule Offenburg

Einige Zukunftsszenarien stießen auf klare Ablehnung bei Experten: Die Wandlung des einstigen Nachrichtenmediums Zeitung zu einem magazinartigen Hintergrundmedium, das sich als lokales bzw. regionales Magazin etabliert, konnten sich nur 6 Prozent der Befragten vorstellen. Auch die Gestaltung der Lokalteile durch neue Formen des Bürgerjournalismus konnten sich nur rund ein Drittel der Experten als Szenario für das Jahr 2020 vorstellen.


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