Verkauf des Aachener Zeitungsverlags gescheitert

Freitag 22 Januar 2010

Das Fachmagazin „Werben & Verkaufen“ hat berichtet, dass der Verkauf der Mehrheit des Zeitungsverlags Aachen („Aachener Zeitung“, „Aachener Nachrichten“) an den Nachbarverlag „Rheinische Post“ gescheitert ist. Nach einem ablehnenden Bescheid des Kartellamts hätten die verkaufswilligen Aachener Gesellschafter und die „Rheinische Post“ ihren Antrag zurückgezogen. Dies bestätigte inzwischen ein Sprecher des Bundeskartellamts.


Quelle: Internetseite RP Online GmbH
Dem Düsseldorfer Verlagshaus „Rheinische Post“ gehören bereits 24,5 Prozent des Aachener Zeitungsverlag. Die restlichen Anteile verteilen sich auf die 24 Erben der drei Zeitungsgründer

Die Bonner Wettbewerbsbehörde hatte beiden Parteien in einer sogenannten Abmahnung mitgeteilt, dass sie die Übernahme voraussichtlich ablehnen werde. Solche Nachbarschaftsfusionen von Zeitungsverlagen werden von den Bonner Kartellbeamten traditionell kritisch gesehen.

Die Aachener Zeitung hat Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass derweil Peter Selzer zum weiteren Geschäftsführer der Zeitungsverlag Aachen GmbH (ZVA) und der Aachener Verlagsgesellschaft mbH (AVG) ernannt worden ist.


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