Männermagazin „Playboy“ in der Krise

Samstag 16 Mai 2009

Der „Playboy“ erwägt offenbar Kürzungen bei seiner Auflage und dem Ausgabenintervall, berichtet pressetext unter Berufung auf das Wall Street Journal. Der Konzern Playboy Enterprises habe mit einer schweren Krise zu kämpfen. Der Verlust im ersten Quartal soll in den USA 13,7 Mio. Dollar bzw. 41 Cent pro Aktie betragen haben – das Minus habe sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht.

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Quelle: Playboy Deutschland Publishing GmbH
Seit Herbst 2008 hat Playboy etwa ein Viertel seiner Belegschaft entlassen. Das Magazin sei zwar wichtig für das Image des Unternehmens, dennoch könnten nicht weiterhin Verluste hingenommen werden

Die Situation für das Männermagazin sieht in Deutschland zwar besser, aber immer noch nicht gut aus: Die Auflagenzahl im ersten Quartal 2009 lag bei 254.246 Stück, ein Minus von über zehn Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2008. Laut stellvertretender Verlagsleiterin Carina Rey sei es daher umso wichtiger, die Medienmarken auf ein breites Portfolio zu stellen, um auf allen Kanälen wie Print, Online, mobil oder im E-Commerce schlagkräftig aufgestellt zu sein.
Der US-Playboy wird derweil seine Juli- und Augustausgabe zusammenlegen, um Druck- und Vertriebskosten einzusparen, dies stünde laut Rey in Deutschland aber noch nicht zur Debatte.

Weitere Informationen:
http://www.playboyenterprises.com


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